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Posts Tagged ‘Fussballmob’

SchwarzfahrerInnen & anderes Unterbelichtetes

Knallendes & Scherben

Diese Woche war ich mehrmals nachts unterwegs – einmal sogar hab ich den knallenden, grölenden Fussballmob dort bei Bahnhof Altstetten miterleben dürfen, zu schätzungsweise 95% aus jungen Männern bestehend mit schwarzen imposanten Jacken, Camouflage-Hosen oder auch schwarzen, Turnschuhe, Haare waren tendenziell wenige zu sehen, dafür die Hände umso gefüllter mit alkhaltigen Sixpacks sowie dem akustischen Teppich an zu vermuten mit allerlei Knallware – dieses Erlebnis hat mir gereicht. Glücklicherweise hat mein Velo keine Scherbe eingefangen entlang des gut sichtbaren Scherben & sonstigen Trinkverpackungsüberresten  auf der Strasse, den sie Richtung Stadion zurücklegten – blöderweise war mein Weg derselbe. Weiter vorne waren sie im Nachhimmel gut sichtbar, durch eine Rauchwolke plus die akustische Kulisse.

An der Badenerstrasse beim Letzigrundstatdion wimmelte es von PolizistInnen in neongelben und -orangen Westen, etwas weiter vorne stand der Wasserwerfer bereit in einer Quergasse. Was ich vermisste war die Feuerwehr, denn aus dem Stadion stieg eine riesige Rauchfahne, nicht unähnlich dem, was den AKWs optisch entweicht…

Unterbeleuchtete Schwarzfahrende

Es war eine spezielle Nacht, oder auch nicht, da es ja in der Zwischenzeit so ein verbreitetes Fänomen zu sein scheint: SchwarzfahrerInnen auf den Strassen. Macht auf mich einen latent suizidalen Eindruck, das Leben aufs Spiel zu setzen für gesparte 30 Franken fürs Licht! Auch ich hab schon fast die eine Schwarzfahrerin oder den anderen Unterbeleuchteten über den Haufen gefahren, schlichtweg, weil ich sie nicht gesehen hatte in der wenig beleuchteten Nacht! Insbesonders die schnell flitzenden auf unktonventionellen Wegen wie z.B. Gehsteig ohne Velobemalung… Das Ganze lässt sich natürlich noch optimieren durch Telefonieren am Handy! Unterbelichtete schwarzfahrende VieltelefoniererInnen aufm Velo…

Gefahr auf dem Veloweg

Lauernde Gefahr auf dem Veloweg

Um wieviel schwieriger muss es für  Autofahrende mit einiges mehr an Tempo sein, solch latent suizidal Velofahrende zu erkennen…

Der Film

Veloplus hat zum Thema einen eindrücklichen Film erstellt:  Velo & Licht.
Der Link zur Homepage von Veloplus, wo der Film auch abspielbar ist (links unten).

Vielleicht erkennst du so, was ich meine mit latent suizidalem Verhalten auf der Strasse bei fehlendem Licht…

Sonstige unterbeleuchtete Hindernisse

Aber leider sind nicht nur manche Fahrende unterbeleuchtet, sondern auch die Beschilderung. Insbesonders die unbeleuchtete auf den Veloweg plazierten Exemplare in schwach beleuchteter Umgebung – das Strassenschild rechts hätt mich fast erwischt an diesem Abend – optimal auf Kopfhöhe plaziert, von vorne kaum sichtbar mit Farben, noch weniger sichtbar von hinten, da nur, da nur gräuliche Fläche!

Ich plädiere für die zwingende Beleuchtung von Strassenschildern auf zweckentfremdeten Boden. Auf Autobahnen ist dies ja problemlos möglich, genauso wie bei Baustellen!

Was haben übrigens Autoverkehrsschilder auf den sonst bereits schmalen Velostreifen verloren?
Was soll das?
Ist der Velostreifen die Abstellkammer oder Knautschzone für Autoschilder bei befürchteter „Platznot“? Velofahrende können ja problemlos ausweichen? Im Winter dem Schnee, im Sommer den Schildern? 😦

Es fehlen die Räder...

Dem Schild fehlen nun einfach mal die Räder...

Obiges war nicht das letzte Schild das ich sah an jenem Abend, auf der nahen Brücke hats noch eins, zwar etwas besser sichtbar, trotzdem ein unterbeleuchtetes Verkehrshindernis und -ärgernis für Velofahrende genauso wie zu Fuss gehende…

Früher wars exakt dort plaziert, wo die Brücke am engsten ist. Das Kreuzen von fahrendem Velo & zu Fuss gehender Personen war nicht gefahrenfrei möglich. Das ist auch gut sichtbar auf Google-Maps festgehalten: von hinten und von vorne.
Ich frage mich, in welchem Gemütszustand Personen sich befinden, die so ein klobiges Schild mitten auf dem Veloweg an der schmalsten Stelle dumpen! Was benötigen die für eine Ausbildung bzw. welche Ausbildung durchlaufen sie, um Strassnschilder zu plazieren? Ob die bereits mal was vom Strassenverkehrsgesetz gehört haben oder nächtlicher Sichtbarmachung gefährlicher Objekte durch Licht? Ich nehme an, im Gestz hat es genügend Regeln, die diese Art des Schilderdumpings verhindern müssten…

Wäre das Schild in 2.50 m angebraucht und nicht auf Kopfhöhe, sähe die Gefahrenlage doch gleich ganz anders aus.

Weshalb werden diese Objekte nicht dorthin gestellt, wo sie hingehören, auf die Strassen?

Zu gefährlich?

Ach so… aber bedenkenlos zumutbar auf Kopfhöhe für Velofahrende?

Hmmm, aus dieser Perspektive betrachtet ist das geplante Velohelmobligatorium des BFU durchaus sinnspendend…

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