Déjà vu auf der Manessebrücke

Und zweijährlich versperrt eine breite Tafel den Weg…

Manessebrücke ca. 2009

Die Tafel, wie sie im 2009 stand und von Google-Maps festgehalten wurde

Auf der Manessebrücke gibt es insgesamt 4 Autospuren, einen Mittelstreifen und einen Gehsteig, den Velos und Gehende gemeinsam nutzen (müssen). Exakt an der schmalsten Stelle steht nun wieder so eine breite Tafel die den sonst nicht üppigen gemeinsam genutzten Weg unnötigerweise versperrt, verschmälert  und damit unnötige Konflikte schürt. Das letzte Mal habe ich am 1.11.2009 davon berichtet.

Autos müssen auf Gehsteigen mindestens 1.50 m Raum lassen, damit die Gehenden problemlos durchkommen. Der Platz für die Kombinutzung des Gehsteiges auf der Brücke wird durch die Tafel auf  ca. 1.50 verschmälert, ein klar illegaler Zustand in dieser Konstellation.
Heute wie damals.

Kombinierte Velo- und Fusswege müssen mindestens 3 m breit sein. Das steht sogar in der stadteigenen Broschüre von 2010 zum Thema Stadträume 2010  Gestaltungsstandards 6 Wege.pdf.
Da reichen die nebst Tafel frei bleibenden 1.50 m nun einfach nirgends hin.

Und wieder steht sie dort...

Auch 2011 steht sie wieder dort mitten im Weg an der schmalsten Stelle!

Meine Forderung: Weg mit der Tafel!
Strassentafeln gehören weder auf Fuss- noch auf Velowege, sondern wenn schon, auf die Strasse oder in die Höhe!

Wann endlich lernen die Tafelhinstellenden die Regeln für rücksichtsvolles und umsichtiges Tafelaufstellen kennen?Bzw. wann setzen das die Vorgesetzten durch, buchen Schulungen, usw.? Im Moment werden Personen, die sich per eigener Muskelkraft fortbewegen, zu oft ignoriert, ihr Platz wird zum Tafeldumping und als sonstige Müllhalde für alles Mögliche missbraucht :-(

Mal abgesehen davon, was passiert, wenn dort eine blinde Person durchgehen will?
Unfallträchtig, unfallträchtig… eben auch deshalb weg damit!

Veloirrsinn in gelb und rot gepinselt…

Velostreifen und -belagsupdate zwischen Stauffacher und Selnau

Einmal geht es zwar rot geradeaus, aber nicht immer...

Wo geht es hier geradeaus?

Nach einer kürzeren Pause melde ich mich wieder. Die Stauffacherstrasse wurde mit einem neuen Belag versehen und dabei auch die Velostreifen bis hin zum Bahnhof Selnau verschlimmbessert oder entfernt, wie z.B. die magersüchtigen. Wer mit Velo den aufgepinselten Velomarkierungen vom Stauffacher her brav folgt, aber geradeaus bis zur Migros an der Stockerstrassen fahren will, steht vor nebenstehendem gröberem Dilemma nach der Brücke:

Auf dem Bodenrot geht der Weg nach rechts und nach links. Auf der Ampel-Tafel geht der Weg theoretisch auch geradeaus, wo auch nach der Kreuzung wieder Velostreifen neben dem weissen Auto gut sichtbar ist.

Doch wie ist der Weg dorthin aus dieser Position?

  • Nach links die Kreuzung umfahren?
  • Oder nach rechts die Kreuzung umfahren, ein paar Mal die Strasse überqueren, womöglich zu Fuss?
  • Den (gemeingefährlichen) Zebrastreifen legal zu Fuss oder illegalerweise per Velo befahren bei grün und versuchen, sich wieder in den Verkehr einzugliedern?
  • Sich in Luft auflösen?
  • Reklamationen ans Tiefbauamt senden?

Ich bin echt ratlos, wenn ich solche irritierend unlogischen Vekehrsführungen sehe, die Velofahrenden je länger je häufiger zugemutet werden. Velofahrende werden mit solchen Bodenbemalungen systematisch in die Illegalität gedrängt seitens der Verkehrsplanenden. Mal abgesehen davon, dass das Fahren auf der Brücke zusammen mit zu Fuss gehenden kein Zuckerschleck ist, sprich, das ist gefährlich für beide Seiten. Da ist mir die Strasse mit Velostreifen deutlich lieber, weil sich sichtbarer bin für Autos, sie überholen mich mit einem grossen Bogen und ich zudem schneller fahren kann, weil mir nicht so häufig zu Fuss gehende spontan in den Weg trampen.

Velobereiche auf Gehsteigen haben durchaus ihre Berechtigung für Langsamfahrende, aber für Schnellfahrende sind sie pure Schikane, wenn daneben den Autos freie Fahrt zugestanden wird!
Fahre ich mit meinen üblichen 20 bis 25 kmh bin ich rund 4 bis 5x schneller aus die Personen zu Fuss und halb so schnell wie die Autos, wenn sie dann nicht vor Ampeln stehen. Wo ist also der Tempounterschied kleiner?


Lebensgefährliche Velobodenmarkierung

Nicht weit von obiger Situation entfernt, wurden an der Flössergasse die Velomarkierungen teilweise aufgefrischt und upgedatet. Die rechte Markierung bei der Ausfahrt Sihlamtstrasse ist alt, dort dürfen die Velos in die für Autos verbotene Fahrtrichtung reinfahren, was ja durchaus Sinn ergibt der besseren Ersichtlichkeit halber.

latent tödliche Bodenmarkierung

Welches Gesetz sieht solche gemeingefährlichen Bodenmarkierungen vor?

Sprachlos war ich ab der neuen linken Bodenmarkierung, die mit dem Links- und Rechtspfeil vorne dran:

Die widerspricht jeglicher Verkehrserziehung die ich je in meinem Leben genoss oder für die ich beazhlte. Ich lernte: Einspuren beim Linksabbiegen!
Hast du je etwas anderes gelernt?
Steht etwas anderes seit neuestem im Verkehrsgesetz? Wurde das für Zürich ausser Kraft gesetzt?
Linksabbiegende, die nicht Einspuren an dieser Ecke, leben gefährlich, da die Autos zu gefühlten 98% nach rechts abbiegen. Halte ich mich also an die Bodenmarkierung, ist mein Leben in unmittelbarer Gefahr, weil Autofahrenden zu Recht damit rechnen, dass ich einspure zum Abbiegen…

Was soll diese Markierung also bezwecken? Weshalb ist sie überhaupt dort? Dass ich dort durchfahren darf, links und rechts abbiegen kann, ist ja selbstverständlich, das muss meines Erachtens nicht zusätzlich auf den Boden gepinselt werden. Oder doch, weil Velofahrende sowieso nur velofahren, weil sie entweder die Autoprüfung nicht bestanden haben oder zu jung sind, abgesehen von den paar wenigen, die sich kein Auto leisten können?

Es ist ja nicht nur für die Velos blöd, sondern auch aus Autosicht verwirrend, wenn nun Velozeichen rechts und links auf den Strassenboden gepinselt sind. Mal abgesehen davon, welches Gesetz, welche Verordnung sieht das in dieser Form vor? Wäre, wenn schon, nicht eher ein Velostreifen angebracht in so einer Situation? Wobei, vor Ampeln und Kreuzungen wäre die Farbe deutlich besser investiert für die Velofahrenden, um ihr Recht, die Autos rechts überholen zu können bei Kolonnen, auch für nicht ganz so rücksichtsvoll fahrende sichtbarer zu machen!

Diese Strassenbemalung bringt mich auf zwei böse Gedanken:
Muss noch Strassenbudget zugunsten Velos “verschlöpft” werden vor dem Jahresende (auf unbescholtenen Strassen natürlich, die keine Diskussionen verursachen, die Freie Fahrt von Autos nicht behindern und somit auch den Velofahrenden keinerlei Mehrwert oder zusätzlich Sicherheit bietet)?
Oder aber, ist das die neue subversive Art, die Bevölkerungsexplosion in Zürich mittels (lebensgefährlicher) Velomarkierungen eindämmen zu wollen, um die Wohnungspreise indirekt zu senken? Da es in der Umgebung doch etliche Kinder hat und es in dieser Umgebung viele teuere Wohnungen gibt, ist der Ort, aus dieser Optik, optimal gewählt…

Hey Leute, was sollen solche Strassenbemalungen? Weshalb wird mit meinem Steuergeld solcher Nonsense auf die Strassen gepinselt, der nur zusätzliche gefährliche und unmögliche Situationen schafft für alle Verkehrsteilnehmende, anstelle die Situationen klärt und für alle logisch nachvollziehbare Wegführungen bietet?

BMI-arme Velostreifen in Zürich

kaputter Strassenbelag

kaputter Strassenbelag

Die unrepräsentative Studie über Velostreifen in Zürich

Zürichs Velostreifen sind schmal. Eigentlich wollte ich heute Abend den kaputten Belag nahe des Stauffachers fotografieren, der sich unmittelbar vor dem Velostreifen befindet, der schon seit Jahre so zerschlissen ist und dessen Löcher nur noch grösser werden. Wann werden die wohl mal ausgebessert – wieviele Jahre wird das noch dauern?
Mindestens am Stauffacher selbst, wurde der stark wellige Strassenbelag letzthin ja auch erneuert.

Gewellter Velostreifen

Gewellter Velostreifen

Etwas näher Richtung Stauffacher ist mir noch eine für Velos gefährliche Stelle in den Sinn gekommen, die ich bei dieser Gelegenheit fotografiert und zwar der gewellte Velostreifen vor der Lichtsignalanlage  – da hätt ich mir mal fast den Fuss vertrampt, weil ich mit dem Fuss beim Auftreten auf den Asfalt abknickte, weil die Fussauflagefläche schräg nach unten geht. Auf dem Foto sind die Wellen nicht besonders gut sichtbar, nur etwas beim  “krummen” Velosignet.

Velostreifen nur für Magersüchtige

Velostreifen nur für Magersüchtige

Am Stauffacher selbst ist mir dann der Velostreifen selbst in die Augen gestochen. Was stimmt hier nicht? Genau, das Velosymbol lampt doch begoscht über den Velostreifen raus!
Dieser Velostreifen ist magersüchtigen Menschen oder Kindern vorbehalten, aber defintiv nicht für erwachsene Velofahrende geeigent!

Da war doch grad am Sonntag in der NZZ ein Artikel über Verkehrsunfälle wegen der Velostreifen auf Seite 73: Fahrbahnmarkierungen sollen die Sicherheit von Veofahrenden verbessern. Sie können aber auch zu engeren Überholmanövern führen und ein falsches Gefühl von Sicherheit erzeugen. Von George Szpiro. Der Artikel ist online gegen Entgelt verfügbar (es ist der längere, das 77-Wörter-Teil ist nur der Teaser auf der Frontseite). U.A. ging es drum, das Autos bei Velostreifen die Velofahrenden deutlich näher überholen als ohne Velostreifen.

Velostreifen 1.5 Zebrabalken breit...

1.5 Zebrabalken Velostreifen beim Stauffacher...

Um die Magersucht des Velostreifens zu verdeutlichen, habe ich diesen Velostreifen am Stauffacher fotografiert. Der Velostreifen ist also gerade mal 1.5 Zebrastreifen breit inkl. Rinnstein! Kunststück, sind bei solch beengten Velostreifenverhältnissen Unfälle absehbar… wo bitteschön bleibt da Platz fürs Velo?

Da war der erste fotografierte ja direkt luxuriös breit so im direkten Vergleich!
Der nächste magersüchtige Velostreifen ist kurz vor dem Stauffacher. Obwohl auch magersüchtig, im Vergleich zum vorangehenden ist er bereits fast wieder “dick”, weil es geschätzte eineinhalb Zebrabalken exkl. dem Rinnstein sind!
Das scheint die Magersuchts-Velostreifen-Kreuzung, wenn ich Google-Maps konsultiere – auch von der Werdstrasse her sind die Velostreifen rekordverdächtig schmal.
In der anderen Richtung hingegen ist der Velostreifen anständig breit.

Magersüchtiger Velostreifen am Stauffacher

Magersüchtiger Velostreifen nahe Stauffacher

Ein anderer ungemütlich schmaler Veloweg ist entlang der Lagerstrasse, ein ehemaliger Gehsteig, der zwischendurch auch mal wieder als das benutzt wird, weil vorne nichts angeschrieben steht. Bin ich mit Veloanhänger unterwegs, ist mir das ehrlich geschrieben zu schmal. 1x Minischwenker und der halbe Anhänger ist auf der Strasse – toll. Auch hiervon gibts schöne Bilder von Google-Maps.

Gibt es kein Mindest BMI-Wert für Velostreifen bzw. Velowege? Dürfen die nach Belieben schmal eingezeichnet werden auf den Strassen?
Mir ist klar, die Platzverhältnisse beim Stauffacher sind eng und deshalb fahr ich jeweils in der Mitte der Strasse, weils zum Überholen, insbesonders auf der andere Seite neben der 8er-Tramhaltstelle schlicht keinen Platz dazu hat. Auch wenn ich dadurch Gehupe kassiere – das ist mir mein Leben wert…

Rita Fuhrer war ja auf einem Veloweg unterweg, als sie über den Haufen gefahren wurde, wegen eines Autos, das ihr den Weg abschnitt, mindestens so stehts in der NZZ.  Ich kenne zwar die Situation bei der Hochstrasse nicht, wo das passierte, aber ich erlebs immer wieder, wenn ich die Badenerstrasse Richtung Altstetten entlangfahre, das ich überholt werde und das Auto unmittelbar vor mir rechts einschwenkt, obwohl der Veloweg dort ja strassenseitig verläuft, also die Velofahrenden gut sichtbar sind für die im Auto fahrenden und ich Vortritt habe auf dem Velostreifen. Nur was nützt mir ein Vortritt, wenn ich in die Autoseite klatsche mit einem 20 oder 25er?

Hier hat mich letzthin bei wunderschönem Wetter ein Auto fast aufgegabelt beim unvorsichtigen Rechtsabbiegen… eine absolut ungemütliche Situation!

Da hilft wohl als Gegenmittel nur wie im NZZfolio im Oktober 2009 beschrieben unternter Das Experiment -mit Perücke fährt es sich sicherer

SchwarzfahrerInnen & anderes Unterbelichtetes

Knallendes & Scherben

Diese Woche war ich mehrmals nachts unterwegs – einmal sogar hab ich den knallenden, grölenden Fussballmob dort bei Bahnhof Altstetten miterleben dürfen, zu schätzungsweise 95% aus jungen Männern bestehend mit schwarzen imposanten Jacken, Camouflage-Hosen oder auch schwarzen, Turnschuhe, Haare waren tendenziell wenige zu sehen, dafür die Hände umso gefüllter mit alkhaltigen Sixpacks sowie dem akustischen Teppich an zu vermuten mit allerlei Knallware – dieses Erlebnis hat mir gereicht. Glücklicherweise hat mein Velo keine Scherbe eingefangen entlang des gut sichtbaren Scherben & sonstigen Trinkverpackungsüberresten  auf der Strasse, den sie Richtung Stadion zurücklegten – blöderweise war mein Weg derselbe. Weiter vorne waren sie im Nachhimmel gut sichtbar, durch eine Rauchwolke plus die akustische Kulisse.

An der Badenerstrasse beim Letzigrundstatdion wimmelte es von PolizistInnen in neongelben und -orangen Westen, etwas weiter vorne stand der Wasserwerfer bereit in einer Quergasse. Was ich vermisste war die Feuerwehr, denn aus dem Stadion stieg eine riesige Rauchfahne, nicht unähnlich dem, was den AKWs optisch entweicht…

Unterbeleuchtete Schwarzfahrende

Es war eine spezielle Nacht, oder auch nicht, da es ja in der Zwischenzeit so ein verbreitetes Fänomen zu sein scheint: SchwarzfahrerInnen auf den Strassen. Macht auf mich einen latent suizidalen Eindruck, das Leben aufs Spiel zu setzen für gesparte 30 Franken fürs Licht! Auch ich hab schon fast die eine Schwarzfahrerin oder den anderen Unterbeleuchteten über den Haufen gefahren, schlichtweg, weil ich sie nicht gesehen hatte in der wenig beleuchteten Nacht! Insbesonders die schnell flitzenden auf unktonventionellen Wegen wie z.B. Gehsteig ohne Velobemalung… Das Ganze lässt sich natürlich noch optimieren durch Telefonieren am Handy! Unterbelichtete schwarzfahrende VieltelefoniererInnen aufm Velo…

Gefahr auf dem Veloweg

Lauernde Gefahr auf dem Veloweg

Um wieviel schwieriger muss es für  Autofahrende mit einiges mehr an Tempo sein, solch latent suizidal Velofahrende zu erkennen…

Der Film

Veloplus hat zum Thema einen eindrücklichen Film erstellt:  Velo & Licht.
Der Link zur Homepage von Veloplus, wo der Film auch abspielbar ist (links unten).

Vielleicht erkennst du so, was ich meine mit latent suizidalem Verhalten auf der Strasse bei fehlendem Licht…

Sonstige unterbeleuchtete Hindernisse

Aber leider sind nicht nur manche Fahrende unterbeleuchtet, sondern auch die Beschilderung. Insbesonders die unbeleuchtete auf den Veloweg plazierten Exemplare in schwach beleuchteter Umgebung – das Strassenschild rechts hätt mich fast erwischt an diesem Abend – optimal auf Kopfhöhe plaziert, von vorne kaum sichtbar mit Farben, noch weniger sichtbar von hinten, da nur, da nur gräuliche Fläche!

Ich plädiere für die zwingende Beleuchtung von Strassenschildern auf zweckentfremdeten Boden. Auf Autobahnen ist dies ja problemlos möglich, genauso wie bei Baustellen!

Was haben übrigens Autoverkehrsschilder auf den sonst bereits schmalen Velostreifen verloren?
Was soll das?
Ist der Velostreifen die Abstellkammer oder Knautschzone für Autoschilder bei befürchteter “Platznot”? Velofahrende können ja problemlos ausweichen? Im Winter dem Schnee, im Sommer den Schildern? :-(

Es fehlen die Räder...

Dem Schild fehlen nun einfach mal die Räder...

Obiges war nicht das letzte Schild das ich sah an jenem Abend, auf der nahen Brücke hats noch eins, zwar etwas besser sichtbar, trotzdem ein unterbeleuchtetes Verkehrshindernis und -ärgernis für Velofahrende genauso wie zu Fuss gehende…

Früher wars exakt dort plaziert, wo die Brücke am engsten ist. Das Kreuzen von fahrendem Velo & zu Fuss gehender Personen war nicht gefahrenfrei möglich. Das ist auch gut sichtbar auf Google-Maps festgehalten: von hinten und von vorne.
Ich frage mich, in welchem Gemütszustand Personen sich befinden, die so ein klobiges Schild mitten auf dem Veloweg an der schmalsten Stelle dumpen! Was benötigen die für eine Ausbildung bzw. welche Ausbildung durchlaufen sie, um Strassnschilder zu plazieren? Ob die bereits mal was vom Strassenverkehrsgesetz gehört haben oder nächtlicher Sichtbarmachung gefährlicher Objekte durch Licht? Ich nehme an, im Gestz hat es genügend Regeln, die diese Art des Schilderdumpings verhindern müssten…

Wäre das Schild in 2.50 m angebraucht und nicht auf Kopfhöhe, sähe die Gefahrenlage doch gleich ganz anders aus.

Weshalb werden diese Objekte nicht dorthin gestellt, wo sie hingehören, auf die Strassen?

Zu gefährlich?

Ach so… aber bedenkenlos zumutbar auf Kopfhöhe für Velofahrende?

Hmmm, aus dieser Perspektive betrachtet ist das geplante Velohelmobligatorium des BFU durchaus sinnspendend…

Hürdenlauf bei Töff- & Velo-Littering

Hindernislauf vor dem Coop

Hindernislauf beim Coop

Der Bahnhof Stadelhofen wurde im 2009 ja monatelang umgebaut und war für diese Zeit teilweise ein wahrer Hindernislauf insbesonders für die zu Fuss gehenden. Velos & Töffs kreuz und quer parkiert, kombiniert mit breiten unwichtigen Werbe-Schildern auf dem bereits schmalen Gehweg, der auf diese Weise kaum Platz hatte, dass zwei Personen nebeneinander gehen oder sich kreuzen können…

Hindernislauf beim Coop von der anderen Seite

Hindernislauf beim Coop

Wo haben diese Leute, die ihre mobilen Untersätze & Schilder dumpten, nur ihre Denkeinrichtung gelassen, als sie diese Handlung vollbrachten? Nach mir die Sintflut? Oder schlimmer?
Dass sich an diesem Ort täglich xtausend Leute daran vorbeiquetschen müssen, haben sie wohl in der Eile wohl vergessen, ausgeblendet?

Nicht nur Velofahrende stellen ihre Göppel rücksichtlos hin...

Nicht nur Autofahrende stellen ihre Göppel rücksichtlos hin...

Ich weiss, die Parkplatzsituation für die Zweiräder war kritisch zu dieser Zeit. Ein zweites Parkdeck wurde angebracht vis-à-vis, etwas zusätzliche Parkplätze, d.h. Stangen, ums Velo anzubinden beim anderen Coop…

Natürlich blieb auch der Hag nicht von Velos & Autos verschont, so dass sie als Verkehrshindernisse zu gelten haben – gibts sowas überhaupt auf dem Gehsteig?
1.20 m Breite müssten es gemäss Verkehrsordnung sein, aber der Hag liess ja kaum diesen Platz… bei xtausenden von Leuten, die diese Stelle täglich durchgehen!

Es wird ja noch besser, Velos parkiert auf dem Velostreifen…

Velostreifen zugelittert, auch mit hellgrünem Schild

Velostreifen zugelittert, auch mit hellgrünem Schild

Genau, dort gehören sie ja auch hin. Insbesonders die mit hübschem krassgrünen Verkaufs-Schild dran, das auch heute immer wieder mal dort steht! Velo-Littering wies im Buche steht!

Das zweite Parkdeck für Velos war übrigens gleich dahinter – okey, ich weiss, Veloschuhsohlen müssen genauso mit Gold aufgewogen werden wie die Sohlen der Autofahrenden ;)

Wofür steht das L wohl?

Wofür steht das L wohl? Und das grüne Schild...

Und zum Schluss der Beste, weshalb hat der Töff wohl ein L beim Schild? Na klar, die FührerIn muss noch lernen, wie das Gefährt sachgerecht parkiert werden muss, dies ist ein Luxusparkplatz erster Güte insbesonders was den Rücksichtslosigkeitsfaktor betrifft.

Ok, zur Abwechslung steht dort auch mal ein Container am gleichen Ort wo der Töff steht und erst dann die Töffs. Die zu Fuss gehenden dürfen sich dranvorbei quetschen… tagtäglich

Car Littering am Vormittag

Heute morgen habe ich mich frisch und fröhlich aufs Velo geschwungen und wollte hier im Prinzip parkieren. Aber ohalätz, der Veloständer ist eingequetscht von Autos, abgemurkst vermutlich auch von Autos (ich möcht ja nicht die Rechnung zahlen fürs Abquetschen der Bügel an Blech & Plastik), die nun mal definitiv nicht dorthingehören. Dafür alles gleich unterhalb des richterlichen Parkverbotes…

car littering

Und ich durfte deshalb wiedermal eine Stange suchen, um mein Velo dranzuketten, wohl wissend, dass es zu Fuss gehende vermutlich stören wird – dabei finanzier ich die beiden Privat-Parkplätze auch mit meinen Kursgebühren mit und gewisse Elemente erfrechen sich, ihren Göppel genau dorhin zu littern!

Das Zauberwort heisst “Parkplatzbewirtschaftung” – Luxusparkplätze sind eben nicht gratis zu haben, die kosten extraviel!
Sonst wärens ja keine Luxusparkplätze :-D
Und mein Finger sitzt diesbezüglich sehr locker am Auslöser des Fotoapparates.

Aber das waren nicht die einzig okkupierten Parkplätze vollgelittert mit Autos in diesem Dauer-vollbeparkten Hinterhof, es ging auch anderen Parkplatzmietenden nicht besser – beim grauen lag vorne ein Zettel drin, mit dem Schulnamen drauf, die vis-à-vis ihre Räumlichkeiten hat. Eigenartigerweise ist das Parkfeld anderweitig beschriftet… hmmm

Car Littering #3 & 4

Ob auch hier die angefallenen Luxusparkplatzgebühren einkassiert werden?
Hoffentlich!

Nachtrag, der Hof wird demnächst so eingerichtet, dass Car Littering nicht mehr möglich sein wird!

Velofahrend durch die Stadt…

Fast täglich fahre ich auf meinem Velo durch die grösste Schweizer Stadt und erlebe dabei allerhand kurliges, manchmal auch lustiges und zwischendurch erschreckend viele Rücksichtslosigkeiten. Die gerne genutzten, leider aber schlecht bewirtschafteten Luxusparkplätze sind eine davon, leider nicht die Einzige.
Die alltäglichen Rücksichtslosigkeiten zeigen sich gegenüber sich selbst oder aber auch gegenüber andere Personen, die sich auf die eine oder andere Weise im Verkehr bewegen.

Würden alle Luxusparkplätze in der Stadt konsequent bewirtschaftet genauso wie die alltäglichen Rücksichtslosigkeiten, hey Leute, meine Steuerbelastung würde wohl massiv sinken!
Ok, dafür wärs nicht mehr gratis, wenn ich auf den Gehsteig ausweiche, weil das Velonetz so wirr und umwegsträchtig auf den Strassen oder auch anderswo markiert ist mit der unsinnigen Überquerung von drei Blinklichtern für Velofahrende, wo Autos gerade mal eins zugemutet wird.

Wie ich festgestellt habe und wofür ich auch plädiere, ist mehr Kommunikation auf den Strassen. Eine Person, ein Auto, andere Velofahrende lächelnd den Vortritt zuwinken, bewirkt zwischendurch Wunder. Für beide Seiten. Das Beste daran ist, bei vorausschauendem Fahren muss keine der teilnehmenden Personen “bremsen”!

Deshalb plädiere ich für 3 Mal täglich lächelndes Vortrittwinken im Strassenverkehr!

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